Zweiter Spieltag für den Schachklub Kelheim

Vergangenen Sonntag fand der Zweite Spieltag der Saison für die ersten drei Teams des Kelheimer Schachklubs statt. Nachdem die vierte und fünfte Mannschaft zwei Wochen zuvor gezeigt hatten, wie man Schach spielt, wollten die Kämpfer vom Sonntag ihr Können ebenfalls zeigen.

Die erste Mannschaft trat in der Landesliga gegen das Spitzenteam von Forchheim an. Die Kelheimer rechneten sich eigentlich gute Chancen gegen den etwa gleich starken Konkurrenten aus. Allerdings konnte nur Holger seinen Gegner besiegen. Tobias, Christian und Spitzenbrett Martin mussten sich alle ihren Gegnern geschlagen geben. Die übrigen Spieler kamen über ein Remis leider nicht hinaus, sodass es bei einer 5-3 Niederlage blieb.

Die Zweite Mannschaft war zu Gast in Büchenbach bei der ersten Mannschaft des SC Büchenbach/Roth. Leider endete dieses Spiel in einem Fiasko. Obwohl fast alle Kelheimer besser standen, kippten die Partien reihenweise um, teilweise durch einzügig verlorene Figuren. Nachdem Johannes seine gedrückte Stellung auch durch ein Figurenopfer nicht retten konnte, übersah Jakob eine tödlichen Bauernvorstoß am Königsflügel und musste seine bis dahin ausgeglichene Partie aufgeben. Fritz hatte sich in einem Endspiel positionelle Vorteile erspielt, stellte dann aber direkt die Qualität ein, sodass auch er verlor. Florian hatte sich eigentlich schon entscheidenden materiellen Vorteil erspielt, übersah dann aber ein Damenschach das ihn direkt seine Partie verlieren ließ. Bernhard stellte seinen zentralen e5 Bauern ein und kam in eine Endspiel mit Minusbauern. Einzig Stephan konnte ein Remis erzielen und damit die Ehre ein wenig retten. Manfred verlor sogar zwei Bauern im Mittelspiel und verlor trotz massiver Gegenwehr. „Insgesamt also ein desaströses 0,5-7,5, was den Kampfverlauf eigentlich überhaupt nicht wiederspiegelt. In zwei Wochen können wir es beim nächsten Ligaspieltag hoffentlich besser machen.“, meinte Mannschaftsführer Bernhard sichtlich geknickt.

Ein ebenfalls interessantes Match fand in der Kegelbahn des Sportzentrums Lappersdorf statt. Nicht ganz in Best-Besetzung aber dennoch mit den Unterstützern Christian und Helmut aus der vierten Mannschaft waren wir gut aufgestellt. Die beiden Drittmannschaften von Kelheim und vom TSV Kareth-Lappersdorf kämpften in der Bezirksliga einen eigentlich relativ ausgeglichenen Kampf. Dann aber begann ein nicht mehr aufzuhaltender Zerfall der gegnerischen Mannschaft. In kurzer Folge führten Einsteller der Karether an den Brettern eins, fünf, sieben und acht in eigentlich ausgeglichenen Partien zu weiteren Siegen und einem Mannschaftspunkt für Kelheim. Nachdem daraufhin noch Martin an Brett zwei ein hart erkämpftes Endspiel für sich entscheiden konnte, schien Christines Gegner so entmutigt, dass er durch eine einzügig hergegebene Dame der Partie ein Ende setzte. Innerhalb von einer halben Stunde stand es so 0-6. Eva Engl einigte sich mit ihrem Gegenüber dann auf ein Remis. In der letzten Partie wollte mein Gegner das Spiel aber unbedingt zu Ende bringen. Allerdings machte er mit dem Zug mit dem er das Remis ablehnte den entscheidenden Fehler und musste ebenfalls aufgeben. Damit hatte also Kelheim III genauso gewonnen, wie Kelheim II verloren hatte, nämlich 0,5-7,5, ein klares Ergebnis, dass eigentlich so nur sehr selten vorkommt.

Eine Atempause gibt es kaum. In zwei Wochen findet schon der nächste Spieltag statt. Die vierte und fünfte Mannschaft sind aber schon am Sonntag dran, um ihre Siege hoffentlich zu wiederholen.

Saisonstart für den Schachklub Kelheim

Ligasaison beginnt mit zwei Unentschieden und einer Niederlage

Vergangenen Sonntag trafen sich die ersten drei Kelheimer Mannschaften mit insgesamt 24 Spielern in Kelheim im Wittelsbacher Hof zum Ligastart. Zu Gast waren die zweite Mannschaft der Regensburger Turnerschaft und das zweite und dritte Team von Noris-Tarrasch Nürnberg, die ihren Namen ihrem prominentesten Mitglied am Anfang des 20. Jahrhunderts, dem Schachgroßmeister Siegbert Tarrasch zu verdanken haben.

Die erste Mannschaft aus Kelheim musste also gegen die zweite aus Nürnberg in der Landesliga antreten. Der Kampf lief durchwegs relativ ausgeglichen. Das Spitzenbrett Martin Kreuzer kam nicht so gut aus der Eröffnung heraus und musste sich geschlagen geben. Stephan Gießmann, das zweite Brett, machte in der Zeitnotphase den entscheidenden Fehler und musste ebenfalls aufgeben. Dafür allerdings konnten Mannschaftsführer Christian Maurer und Cornelius Mühlich, einer der jüngsten Spieler im Team, die Punkte verdient einfahren. Helmut Kreuzer, Holger Seidenschwarz, Tobias Schindler und Fritz Eichenseer konnten ihren Gegnern jeweils ein Remis abringen. Nach diesem Mannschaftsunentschieden zeigten sich die Spieler vielleicht nicht übermäßig berauscht, aber dennoch zufrieden.

Das zweite Kelheimer Team war in der letzten Saison aufgestiegen und bestritt damit seine Feuertaufe gegen die dritte Mannschaft aus Nürnberg. Durch kurzfristige Ausfälle zweier Stammspieler konnten sie nur ersatzgeschwächt gegen den laut Wertungszahlen klaren Favoriten antreten. Zwar hielten sich zuerst die guten und schlechten Stellungen auf den einzelnen Brettern die Waage, doch sprachen die ersten endgültigen Ergebnisse eine klare Sprache. Pascal Grafl spielte eine zweischneidige Eröffnung und kam leider vom richtigen Pfad ab, sodass er früh aufgeben musste. Nachdem Martin Blodig durch eine Unachtsamkeit eine Figur verlor und Johannes Müller ein Springeropfer übersah, stand die Mannschaft mit 0:3 mit dem Rücken zur Wand. Florian Bartmann verwertete durch gute Technik seinen Mehrbauern im Endspiel und brachte mit seinem Sieg das Team wieder zurück. Doch Stefan Schiller und Mannschaftsführer Bernhard Schmid mussten ihre schlechten Endspiele nach der Zeitkontrolle aufgeben, sodass der Mannschaftskampf verloren war. Kurz darauf konnte Jakob Waldmüller noch seinen Materialvorteil nach Hause bringen und auch Stephan Baur gewann im Läuferendspiel noch durch seine beiden Freibauern. Somit konnten im Ergebnis mit 3-5 die beiden die Niederlage noch etwas abschwächen.

Ein Blick in den Spielsaal.

Die dritte Mannschaft von Kelheim trat gegen das zweite Team der Regensburger Turnerschaft an. Die Kelheimer wollten sich für die Niederlage aus der letzten Saison revanchieren und gingen dank einem Sieg von Christian Kellner auch schnell in Führung. Die Regensburger konnten aber durch einen Fehler von Florian Gold wieder ausgleichen. Lena Antczak konnte gegen das erste Brett von RT ein Remis erreichen. Fabian Pokorny hingegen war mit seinem Unentschieden nicht ganz so zufrieden. Allerdings konnte Eva Engl einen frühen Materialvorteil verwerten und sicherte zusammen mit Christine Grafl das Mannschaftsremis. Leider blieb es auch dabei. Thomas Karl übersah einen Trick und verlor aufgrund eines starken Königsangriffs. Auch der neue Teamkapitän Markus Karl konnte trotz langem Kampf sein Endspiel nicht mehr retten.

Zwei Unentschieden und eine Niederlage eines ersatzgeschwächten Teams sind für den ersten Spieltag schon in Ordnung, aber natürlich ist da noch mehr drin. Gelegenheit sich zu bewähren gibt es noch genug: Bis zum April finden noch acht weitere Spieltage statt.

Schach bei strahlendem Sonnenschein

Kelheimer Schachfreunde vertreten den Verein auf dem Kreisstadtfest

Auch in diesem Jahr war der Schachklub Kelheim wieder auf dem Kelheimer Kreisstatdfest dabei. Bereits um 10 Uhr am Samstag traf sich eine Abordnung des Vereins und baute einen Pavillon und zehn Schachbretter auf Bierbänken auf. Auch das große SK Kelheim Banner durfte natürlich nicht fehlen.

Das Wetter meinte es dieses Jahr gut mit der Stadt, also war das Fest natürlich sehr gut besucht. Trotz der Hitze waren sich die Gäste nicht zu schade, neben der Brotzeit und der kühlen Maß Bier auch mal bei Livemusik aus allen Richtungen eine Partie Schach zu spielen.

Dabei spielten vor allem junge Vereinsmitglieder teilweise simultan, also auf mehreren Brettern gleichzeitig, gegen Jung und Alt. Erst gegen Mitternacht, als sich die Feier dem Ende zuneigte, wurden Pavillon und Banner wieder für das nächste Jahr verstaut.

Aber die Bretter werden natürlich zum Vereinsabend wieder gebraucht. Vielleicht verirrt sich ja auch der eine oder andere Schachfreund, der von dem Schachstand beeindruckt war, an einem Freitag Abend in den Wittelsbacher Hof. Jeder der Interesse hat, darf gerne unverbindlich bei uns vorbeischauen.

Schachklub Kelheim wird Oberpfälzer Vizemeister, scheidet auf bayerischer Ebene im Viererpokal aber aus

Der Kelheimer Schachklub kämpfte sich bis auf die bayerische Ebene vor und musste sich leider im Achtelfinale gegen eine starke Augsburger Mannschaft geschlagen geben.

Auch diese Saison nahm der SK Kelheim wieder an der Pokalmannschaftsmeisterschaft mit einem starken Team teil. Dabei spielen zunächst auf Bezirksebene jeweils vier Teammitglieder pro Runde in einem KO-Turnier um den sogenannten Viererpokal.

Der SK Kelheim konnte sich dabei im Achtel-, Viertel- und Halbfinale über hohe Siege freuen. Im Achtelfinale gewannen sie gegen die Regensburger Turnerschaft, im Viertelfinale gegen den SC Furth im Wald jeweils 3,5-0,5. Im Halbfinale schlugen sie sogar mit einem überragendem Ergebnis von 4-0 den SC Bad Kötzting.
Im Finale gegen die Sportgemeinschaft Post/Süd Regensburg  lief es leider nicht ganz so gut. Lediglich Bernhard Schmid konnte seinem Gegner einen halben Punkt abnehmen, während sowohl Stephan Gießmann, Christian Maurer und Helmut Kreuzer sich ihren Gegnern geschlagen geben mussten.

Trotzdem ging das Turnier weiter. Auf bayerischer Ebene schicken die acht Spielbezirke jeweils ihre zwei besten Teams in den Kampf um den bayerischen Titel. Leider mussten sich die Kelheimer bereits im Achtelfinale den starken Schachfreunden Augsburg geschlagen geben. Überraschend, denn in der letzten Saison konnten sie sich noch bis ins Halbfinale vorkämpfen.

„Mit der 1-3 – Niederlage haben wir nicht unbedingt gerechnet, wenngleich der Gegner mit einer guten Mannschaft angetreten ist.“, meint Stephan Gießmann, der an Brett zwei wie auch Holger Seidenschwarz an Brett vier leider nicht über ein Unentschieden hinauskam. Bernhard Schmid an Brett drei musste die Segel streichen, nachdem er etwas unüberlegt einen Bauern schlug. Auch Christian Maurer an Brett eins verlor besonders ärgerlich ein eigentlich gleich stehendes Endspiel.

Trotzdem bleiben die Kelheimer zuversichtlich, denn schließlich sind sie ja Oberpfälzer Vizemeister und nächste Saison gibt es wieder eine Meisterschaft und damit eine neue Chance. Die restlichen Spiele des Turniers finden am 1. Juli, am 21. Juli und am 22. Juli statt.

Für den ganzen Schachklub Kelheim gilt es jetzt erst mal die wohlverdiente Sommerpause zu genießen, da im Oktober die Saison wieder von Neuem beginnt.