Knappe Entscheidungen in den Ligen

Vergangenen Sonntag fand für die ersten drei Mannschaften der siebte Spieltag der Saison statt.

Die erste Mannschaft spielte in Würzburg einige spannende Partien. Unter Anderem die Siege von Heinrich Maurer und Stephan Gießmann sowie dem Spitzenbrett Constantin Blodig, der verdient ein Remis gegen einen starken Internationalen Meister erreichte, brachten das Team knapp in 4-3 Führung. Holger Seidenschwarz hatte ein ausgeglichenes, aber extrem schwierig zu spielendes Turmendspiel auf dem Brett. In der Zeitknappheit waren beide gezwungen, einige hektische Züge zu spielen. „Die Nervosität der Spieler bedeutete für die Zuschauer eine emotionale Prüfung.“ kommentierte später Stephan Gießmann die Partie. Dann konnte der Kelheimer Spieler allerdings in einem wesentlich einfacheren Damenendspiel seinem Gegner einen halben Punkt abringen und damit den Mannschaftssieg sichern. Dennoch wäre bei drei Abstiegsplätzen nicht sicher, ob die Liga bei 7-7 Mannschaftspunkten gehalten werden kann. Am nächsten Spieltag sollte aber ein 4-4 gegen die abstiegsbedrohten Schweinfurter reichen.

Die zweite Mannschaft musste auswärts gegen die ebenfalls abstiegsgefährdete Mannschaft aus Postbauer-Heng spielen. Nach kurzer Zeit konnten die Gegner bereits in Führung gehen. Pascal Grafl konnte in eigentlich schlechterer Stellung das Remis halten. Bernhard Schmid war dem Sieg schon sehr nahe. Im falschen Moment entschied er sich aber dazu, Figuren zu tauschen und schenkte seinem Gegner einen halben Punkt. Stephan Baur versuchte das Team zu retten und seinen Gegner in einem Damenendspiel zu besiegen. Aber auch sein Gegner spielte die richtigen Züge und die Partie endete in einem Unentschieden. Lediglich Ralf Käck konnte mit einem starken Angriff seinen Gegner überspielen und der Gegner von Gernot Schindler verlor eine Figur und damit die Partie. Mannschaftsführer Bernhard Schmid äußerte sich bedauernd: „Die insgesamt dritte 3,5-4,5 Niederlage ist natürlich bitter. Nun muss am nächsten Spieltag gegen Windischeschenbach unbedingt ein Sieg her, damit wir den Abstieg noch vermeiden können.“

Der Spieltag brachte die dritte Mannschaft nach Mintraching. Auf Grund einiger Ausfälle in den vorderen Reihen der Stammmannschaft war von Anfang an klar, dass es kein leichter Mannschaftskampf werden würde. Zur Unterstützung wurde aus den Reihen der Nachwuchsspieler rekrutiert. Nach einigen eher unglücklichen Einstellern geriet die Mannschaft 0-3 in Rückstand. Erst Simon Pernpeintner konnte mit einem Remis und dann in kurzer Folge Florian Gold und Benedikt Huber mit jeweils sehr souveränen Siegen die Motivation zurückholen. Ermutigt durch diese Siege konnte Jugendcoach Martin Blodig auch diesmal wieder den Punkt gegen einen Meisterspieler holen. Leider konnte Markus Karl seine Partie nicht halten. Damit geht dieser Sieg knapp aber verdient and die Schachfreunde vom FC Mintraching. Mit 7-5 Mannschaftspunkten steht das Team immer noch auf Platz drei, wobei die ersten beiden Mannschaften praktisch uneinholbar sind

Nach diesen drei sehr knappen Spielen werden die Kelheimer hoffentlich noch etwas trainieren, denn der nächste Spieltag findet erst wieder Ende März statt.

Kommentare sind geschlossen.