Die neue Schachsaison startet mit einer Bayerischen Meisterschaft in Kelheim

Am vergangenen Sonntag fiel im Kelheimer Hotel Dormero nach der Sommerpause der Startschuss für die neue Schachsaison. Wie im Vorjahr war der Schachklub Kelheim erneut Ausrichter der Bayerischen Mannschaftsmeisterschaft im Schnellschach.

„Mit seiner Lage im Herzen Bayerns und mit dem schönen Ambiente im großen Saal des Dormero Hotels ist Kelheim ein ausgezeichneter Standort für Landesentscheide“, so der zweite Kelheimer Bürgermeister Franz Aunkofer bei der Siegerehrung am Nachmittag.

Doch bevor die Champions gekürt wurden, standen 7 Runden nach dem Schweizer System auf dem Programm. „Wir haben parallel die Bayerische Oberliga und die Landesliga Nordbayern ausgerichtet“, so der Kelheimer Referee Simon Pernpeintner, der seit kurzem auch der zweite Spielleiter des Bayerischen Schachbundes ist. „Beim Schnellschach oder Rapid Chess haben Spieler einer Mannschaft 15 Minuten Bedenkzeit pro Partie, so dass diese Wettbewerbe als Tagesturniere stattfinden können“, so Pernpeintner weiter.

Sportlich lief es für Kelheim sehr gut:

In der Bayerischen Oberliga übersprang Kelheim 1 mit 7:7 Mannschaftspunkten die 50-Prozenz-Hürde. „Mit diesem Resultat können wir sehr zufrieden sein“, so Spitzenbrett Constantin Blodig, „wir haben mit Rang 8 bei 14 startenden Teams die Klasse gehalten und spielen auch in der kommenden Saison wieder in der höchsten bayerischen Liga in diesem Wettkampfmodus“.

Beim Spiel gegen den alten und neuen Champion FC Bayern München unterlagen die Kelheimer mit 0,5:3,5

Alter und neuer Bayerischer Meister wurde der FC Bayern mit dem blütenweißen Score von 14:0 Mannschaftspunkten.

In der Landesliga Nordbayern sorgte die zweite Kelheimer Mannschaft für Furore. Nach einem starken Turnier erspielten sich Klaus Frieser, Fritz Eichenseer, Nachwuchsspieler Cornelius Mühlich und Jakob Waldmüller einen hervorragenden dritten Platz.

„Ich hätte sofort unterschrieben, wenn uns vor dem Turnier jemand den dritten Rang und somit einen der Geldpreise des Turniers angeboten hätte“, so Mühlich freudestrahlend. „Dabei wäre sogar noch eine bessere Platzierung möglich gewesen, aber leider verloren wir in der letzten Runde unglücklich.“

Nordbayerischer Meister wurde der SC Fürth.

Die neuen Bayerischen Meister mit dem 2.Bürgermeister der Stadt Kelheim, Franz Aunkofer, Referee Simon Pernpeintner und Vereinvorstand Helmut Kreuzer

Die Ergebnisse finden Sie hier: Oberliga, Landesliga Nord

Turnierserie des Schachverbands Oberpfalz endet mit einem Sieg für Kelheim

Schachklub Kelheim 1920 sichert sich den Titel bei der Oberpfälzer Schnellschach-Mannschaftsmeisterschaft.

Zwölf Viererteams trafen sich in Bad Kötzting, um ihr Können beim sogenannten „Georg-Böller-Pokal“, dem Bezirksentscheid für Teams bei 15 Minuten Bedenkzeit, unter Beweis zu stellen. Auch der Schachklub Kelheim ging mit einer starken Mannschaft bestehend aus Constantin Blodig, Stephan Gießmann, Helmut Kreuzer und Bernhard Schmid an den Start.

Nach sieben Runden überquerten die Kelheimer ungeschlagen die Ziellinie. Bei nur zwei 2:2-Remis sicherte sich Kelheim den ersten Platz vor dem SC Furth/Waldmünchen und dem FC Mintraching, auch wenn einige Siege recht knapp waren. „Wir spielten heute motiviert und konzentriert. Eine hervorragende Mannschaftsleistung machte letztlich den Unterschied und bescherte uns den Titel“, kommentierte Stephan Gießmann das Turnier, der an Brett 2 mit sechs Punkten das beste Einzelergebnis in der Mannschaft holte.

Mit einem 2:2 konnten Conny Blodig, Stephan Gießmann, Helmut Kreuzer und Bernhard Schmid den Titelverteidiger Mintraching auf Distanz halten.

Mit der Schnellschach-Mannschaftsmeisterschaft endet die Turnierserie des Schachverbands Oberpfalz in dieser Spielzeit.
Für den Schachklub steht noch das Finale des 4er-Pokals des Bezirks an, in dem Kelheim am 10.Juni als Titelverteidiger im Kelheimer Hotel Dormero die Mannschaft von Post/Süd Regensburg empfängt.

In der dann folgenden Sommerpause spielt Kelheim dann als Bezirksvertreter auf bayerischer Ebene um Pokal-Loorbeeren.

Die siegreichen Teams des diesjährigen „Georg-Böller-Pokals“ mit dem Bad Kötztinger Vorstand Wolfgang Mühlbauer

Die zweite Kelheimer Schachmannschaft ist Oberpfalzmeister

Wimpernschlagfinale sichert den Kelheimern die Meisterschaft

Die zweite Mannschaft des Schachklub Kelheim 1920 e.V. hat es geschafft:

In einem an Dramatik kaum zu überbietenden Finish behielt Kelheim 2 nach der Abschlussrunde in der Oberpfalzliga die Nase vorn und errang die heiß ersehnte Meisterschaft. Damit hat Kelheim 2 den Aufstieg in die Regionalliga Nord-Ost perfekt gemacht.

„Wir wussten, dass wir den Aufstieg selbst in der Hand haben“, so Teamkapitän Bernhard Schmid, der erst vor dieser Spielzeit zu Kelheim gewechselt war. „Und natürlich haben wir uns für das Auswärtsspiel bei Tabellenschlusslicht Roding einen Erfolg ausgerechnet. Doch dann wurde es eine richtige Zitterpartie für uns.“

In der Stadt am Regen entwickelte sich eine recht ausgeglichene Begegnung, in der sich Kelheim leichte Vorteile erarbeitete. Ein Erfolg des weiteren Neuzugangs Jakob Waldmüller brachte Kelheim in Front, ehe Manfred Renner in ein Unentschieden einwilligte. Doch nach einem fehlerhaften Plan musste Pascal Grafl die Segel streichen, ehe Stephan Baur in ein Remis einwilligte.

Also stand es nach der Hälfte der gespielten Partien ausgeglichen 2:2.

Durch einen weiteren Erfolg von Florian Bartmann ging Kelheim mit 3:2 in Führung, doch entscheidend absetzen konnte sich Kelheim auch dieses Mal nicht. Spitzenbrett Johannes Müller unterlag in einer spannenden Partie, ehe Eva Engl zum 4:3 erhöhte. In der verbleibenden Partie unterlag der Spielführer Bernhard Schmid nach wechselhaftem Partieverlauf zum 4:4 Endstand.

Eva Engl behielt an Brett 8 die Oberhand …

 

 

… während Spitzenbrett Johannes Müller unterlag.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Am Ende hatten wir heute auch das Quäntchen Glück, das man zum Aufstieg braucht“, so das Resümee von Bernhard Schmid. „Mit einem halben Brettpunkt Vorsprung hätte es nicht knapper über die Ziellinie gehen können“.

Auch in Reihen der Vereinsführung war der Jubel über die Meisterschaft der „Zweiten“ riesig. „Wir freuen uns total, dass wir eines unserer großen Ziele erstmals erreicht haben und in der kommenden Saison zwei überregionale Mannschaften ins Rennen schicken“, so der 2.Vorsitzende Stephan Gießmann, der in diesem Jahr die sportliche Koordination im Verein inne hatte.

Die erste Mannschaft des Vereins unterlag in der Abschlussrunde der Landesliga Nordbayern bei Bindlach 2 überraschend deutlich mit 2:6 und beendet mit 9:9 Punkten und Rang 5 in der Abschlusstabelle die Spielzeit zufriedenstellend. „Wir haben das Ziel Klassenerhalt erreicht und uns in einer anspruchsvollen Liga insgesamt gut geschlagen“, so Teamkapitän Christian Maurer.

Kelheim 3 beendete die Bezirksliga Süd mit 8:8 Punkten auf Rang 6, während die junge vierte Kelheimer Mannschaft aus dieser Liga in die Kreisliga 1 absteigt.

Kelheimer Schachteams zünden die letzte Stufe der Spielzeit

„Erste“ besiegt Tabellenzweiten klar / „Zweite“ stürmt an die Tabellenspitze der Oberpfalzliga

Der vorletzte Spieltag der Schachsaison bescherte dem Schachklub Kelheim 1920 den entscheidenden und lange ersehnten Schub nach vorne:

In der Landesliga Nordbayern hatte Kelheim 1 den Tabellenzweiten SW Nürnberg Süd zu Gast, die als Punktgleicher zum Tabellenführer Aufstiegsambitionen hatten. Doch am Sonntag gab es für die Mittelfranken im Kelheimer Hotel Dormero nichts zu holen. Kelheim 1 präsentierte sich bärenstark und erwischte einen Tag, indem es glänzend lief. Eine Auftaktniederlage von Holger Seidenschwarz und ein Unentschieden von Fritz Eichenseer ließen Kelheim zwar kurzzeitig in Rückstand geraten, doch dann legten die Spieler um Kapitän Christian Maurer richtig los: Jugendleiter Constantin Blodig gelang ein spektakulärer Mattangriff zum erneuten Gleichstand. Nach der ersten Zeitkontrolle nach vier Stunden hatten weitere Kelheimer Erfolge von Klaus Frieser, Spitzenbrett Stephan Gießmann und von Vorstand Helmut Kreuzer den gegnerischen Widerstand schon gebrochen, ehe Ralf Käck seine beharrlich angehäuften Vorteile im Endspiel sicher zum Sieg verwertete. Teamkapitän Maurer blieb es schließlich vorbehalten, durch ein Unentschieden den klaren 6:2-Heimerfolg zu besiegeln.

„Heute liefe es einfach wie am Schnürchen für uns“, so Christian Maurers Resümee. „Manchmal gibt es Tage wie in der Runde zuvor gegen Bamberg, wo die Bretter im entscheidenden Moment gegen uns kippen. Heute war es auch dank einer geschlossenen Teamleistung genau anders herum“. Mit 9:7 Zählern rangiert Kelheim 1 vor der letzten Runde auf dem fünften Platz der Landesliga.

Euphorisch wurde im Verein der Erfolg der zweiten Mannschaft des Vereins in der Oberpfalzliga gegen Aufsteiger Oberviechtach gefeiert. Mit einem knappen, aber völlig verdienten 4,5:3,5-Heimerfolg stürmte Kelheim 2 an die Tabellenspitze der Liga, weil zugleich in der Top-Begegnung dieses Spieltags Bavaria Regensburg 2 gegen die Regensburger Turnerschaft verlor.

Teamkapitän Bernhard Schmid, Stephan Baur und Manfred Renner bei einer Niederlage von Pascal Grafl und einem Remis von Florian Bartmann brachte Kelheim zwar klar in Front. Doch nach der ersten Zeitkontrolle musste sich Spitzenbrett Johannes Müller in einer komplizierten Partie geschlagen geben. Nach Unentschieden von Heinrich Maurer gelang es Dr. Hans-Dieter Steibl schließlich nicht, sein leicht besseres Endspiel in einen ganzen Punkt umzumünzen, so dass am Ende ein knapper Kelheimer Erfolg angeschrieben wurde.

„Aus dem Spitzentrio aus Bavaria Regensburg, der RT und uns haben wir auf der Zielgeraden jetzt die Nase um einen Zähler vorn“, so Teamkapitän Bernhard Schmid „und wir haben in der Abschlussrunde gegen Tabellenschlusslicht Roding alle Trümpfe selbst in der Hand. “. Kelheim hat mit nun 13:3 Zählern die besten Chancen auf den heiß ersehnten Aufstieg in die Regionalliga. „Aber wir haben noch nichts gewonnen. Wir haben uns heute quasi aus dem Windschatten an die Spitze gesetzt, doch müssen wir konzentriert bleiben, um die Ziellinie als Erster zu überqueren“, so Bernhard Schmid.

Eine Liga tiefer hatten Kelheim 3 und Kelheim 4 ebenfalls Heimkämpfe. Für beiden Teams geht es um nicht mehr viel in der Bezirksliga Süd. Kelheim 3 unterlag gegen die favorisierte Mannschaft aus Mintraching knapp mit 3,5:4,5 und bleibt im soliden Tabellenmittelfeld. Kelheim 4 unterlag gegen Tegernheim ersatzgeschwächt mit 1,5:6,5 und bleibt im Tabellenkeller.