Trainingslager in den Sommerferien

Zusammen mit den Schachfreunden aus Riedenburg veranstalten wir wieder ein Trainingslager in den Sommerferien! Herzlich eingeladen sind alle Kinder und Jugendliche, die sich verbessern möchten. Unser Fokus liegt auf Nachwuchsspielern zwischen 9 und 16 Jahren und einer DWZ zwischen 700 und 1800 (Ausnahmen selbstverständlich möglich!).

Die Eckdaten:
Datum:   13.08.2018 bis 15.08.2018 (Montag bis Mittwoch)
Ort:         Christoph-Simon-Haus, Riedenburg
Kontakt:  constantin.blodig@schachklub-kelheim.de

Weitere Infos gibt’s im Flyer:
2018-Schachcamp_Flyer

Sechster Spieltag mit Vorentscheidungen für Kelheimer Schach-Teams

Der sechste Spieltag der laufenden Saison bescherte den Erwachsenen-Teams des Kelheimer Schachklubs einen Vierfach-Heimkampf im Kelheimer Hotel Dormero.

In der Landesliga Nordbayern empfing Kelheim 1 den Oberliga-Absteiger vom TSV Kareth-Lappersdorf. Beide Teams traten in Bestbesetzung an, so dass ein spannendes Duell erwartet werden konnte. Vor der ersten Zeitkontrolle nach vier Stunden hatte sich Kelheim Vorteile erarbeitet.

Spitzenbrett Prof. Martin Kreuzer einigte sich auf ein Unentschieden, sein Bruder Helmut Kreuzer setzte sich an Brett 5 siegreich durch. Und auch an den anderen Mittelbrettern hatte Kelheim verheißungsvolle Angriffspositionen. Doch in der Zeitnot schwammen den Kelheimern gerade an diesen kritischen Brettern die Felle davon. Sowohl Vereins-Vize Stephan Gießmann als auch Jugendleiter Conny Blodig fanden im Kampfgetümmel auf den 64 Feldern nicht den entscheidenden Schlag und liefen schließlich in Konter. Als nach dem ersten Zeit-Check nach vier Stunden auch Nachwuchsspieler Tobias Schindler an Brett 8 und Klaus Frieser an Brett 7 nach langer Verteidigung die Segel streichen mussten, war die Kelheimer Niederlage schon besiegelt. Lediglich Teamkapitän erzielte in den ausstehenden Partien noch ein Remis, während Holger Seidenschwarz an Brett 7 verlor. „Mit dieser für meinen Geschmack zu hoch ausgefallenen Niederlage und nun 7:5 Zählern haben wir uns vom Aufstiegsrennen wohl verabschiedet“, so das Resümee von Christian Maurer.

In der Oberpfalzliga empfing Kelheim 2 in der Spitzenpaarung der Liga die Regensburger Turnerschaft 1. Für Kelheim startete der Kampf denkbar schlecht, da Pascal Grafl nach einem Eröffnungs-Lapsus und Stephan Baur nach einem Mattangriff jeweils den Kürzeren zogen. Aber Kelheim 2 bewies eine glänzende Kampfmoral und wehrte alle weiteren Gewinnversuche der RT ab. Spitzenbrett Heinrich Maurer spielte noch vor der ersten Zeitkontrolle Remis zum 1:3-Zwischenstand. In den ausstehenden Partien gewann Nachwuchsspieler Cornelius Mühlich nach einem Bauerndurchbruch, während Manfred Renner und Johannes Müller Unentschieden spielten, Es blieb schließlich Kapitän Bernhard Schmid vorbehalten, nach fast der vollen Spieldistanz von sechs Stunden sein Endspiel siegreich zum 4:4 Endstand zu beenden. „Wir sind gegenüber Spitzenreiter Bavaria Regensburg 2 einen Punkt zurückgefallen“, so der Kelheimer Spielführer, „aber wir haben das leichtere Restprogramm. Wenn wir unsere Hausaufgaben machen und nichts mehr abgeben, ist der Meistertitel und Aufstieg immer noch ein realistisches Szenario“.

Eine Liga tiefer hatten Kelheim 3 und Kelheim 4 in der Bezirksliga Süd die Teams der DJK Nord Regensburg und von RT 2 zu Gast. Dabei ließ vor allem Kelheim 3 gegen die DJK, eine der Top Teams der diesjährigen Spielzeit, aufhorchen. Nach einer sehr starken und kompakten Mannschaftsleistung setzte sich Kelheim 4 knapp aber völlig verdient mit 4,5:3,5 durch. „Mit diesem tollen Erfolg haben wir nun Platz 3 in dieser Liga“, so ein rundum zufriedener Teamkapitän Thomas Karl. „Nach oben und unten geht aber kaum noch etwas“. Kelheim 4 wartet hingegen noch immer auf den ersten Punktgewinn der Saison. Gegen RT 2 legte die junge Equipe um Spielführer Johannes Obermeier zwar los wie die Feuerwehr und erspielte sich nach Siegpartien von Fabian Pokorny, Johannes Obermeier sowie einem Remis von Max Rösch zwar einen Vorsprung, doch gingen leider alle restlichen Partien verloren.

Kelheimer Schach-Teams mit gelungenem fünften Spieltag

„Zweite“ stürmt an die Tabellenspitze in der Oberfpalzliga

 

Am fünften Spieltag der laufenden Schachsaison standen für die Kelheimer Teams Auswärtsspiele auf dem Programm.

In der Landesliga Nordbayern musste die erste Mannschaft des Vereins nach Zirndorf reisen. „Wir hatten eine gute Aufstellung und wollten keinen Zweifel an unseren Siegabsichten aufkommen lassen“, so Teamkapitän Christian Maurer. Durch eine konzentrierte und geschlossene Mannschaftsleistung erarbeiten sich die Kelheimer durch Siege von Stephan Gießmann und Helmut Kreuzer schon früh einen klaren Vorsprung, ehe Spitzenbrett Prof. Martin Kreuzer in ein Remis einwilligte. Weitere Siege von Holger Seidenschwarz und Johannes Müller brachte die Kelheimer schließlich auf die Siegerstraße, ehe noch zwei Unentschieden von Nachwuchsspieler Tobias Schindler und von Fritz Eichenseer folgten. Die abschließende unglückliche Niederlage von Christian Maurer war nur noch Ergebniskosmetik für die Zirndorfer. „Mit nun 7:3 Zählern sollte der Klassenerhalt gesichert sein“, so der Kelheimer Spielführer. „Wir haben noch ein schweres Restprogramm mit drei vor uns platzierten Teams. Auf der anderen Seite haben wir es damit aber auch selber in der Hand, die Meisterschaft  und den Aufstieg perfekt zu machen.“

In der Oberpfalzliga gelang Kelheim 2 ein 6,5:1,5-Kantersieg bei der DJK Amberg.

„Heute lief es für uns wie am Schnürchen“, so Teamkapitän Bernhard Schmid, der selbst auch durch eine kämpferisch starke Leistung einen Sieg beitrug. „Schön war, dass wir heute ohne Niederlage geblieben sind und eine wirklich starke Mannschaftsleistung gezeigt haben.“

Für Kelheim 2 punkteten neben Schmid noch Pascal Grafl, Sebastian Arnold, Florian Bartmann und Neuzugang Jakob Waldmüller voll, während Spitzenbrett Heinrich Maurer, Stephan Baur und Manfred Renner in Unentschieden einwilligten.

Eine Liga tiefer in der Bezirksliga Süd mussten Kelheim 3 zur Regensburger Turnerschaft 2 reisen. Nach hartem Kampf zogen Kelheim 3 knapp  mit 3,5:4,5 den Kürzeren und rangiert mit 4:4 Zählern nun auf Rang 4 der Tabelle.

In der gleichen Liga unterlag Kelheim 4 bei TSV Kareth.-Lappersdorf 3 mit 3:5 und bleibt weiterhin das Schlusslicht der Bezirksliga Süd.

Die „Jungen Wilden“ triumphieren beim 6.Wittelsbacher Weihnachts-Open

Das 6.Wittelsbacher Weihnachts-Schach-Open, das kurz vor Jahresende in Kelheim zu Ende ging, stand ganz im Zeichen junger, aufstrebender Spieler. Zwar setzte sich am Ende der Turnierfavorit Léon Mons mit einer lupenreinen Bilanz von sieben Siegen aus sieben Partien klar durch, doch mit gerade einmal 22 Jahren zählt der angehende Großmeister Leon Mons sicher zu den hoffnungsvollsten Talenten in Deutschland.

Der Autor dieses Artikels führte nach der Vorschlussrunde ein kurzes Interview mit Léon Mons:

Kreuzer: „Léon, mit nun 6:0 Punkten bist du souveräner Tabellenführer des Wettkampfes. Wie sind deine Eindrücke vom Turnier bis zu diesem Zeitpunkt?“

Mons: „Vom Turnierverlauf her könnte ich natürlich nicht zufriedener sein, auch wenn ich vor dem Turnier keinesfalls erwartete, dass ich alle Begegnungen siegreich bestreiten würde. Die Turnierbedingungen hier sind wirklich ausgezeichnet, von reichlich Platz für jede Begegnung bis hin zu eigenen Namenskärtchen für jeden Spieler.“

Kreuzer: „Du spielst in diesem Jahr in der ersten Bundesliga am Brett 1 für den MSA Zugzwang München. Groß geworden bist du aber beim SC Forchheim, richtig?“

Mons: „Ja, wir hatten damals wirklich ideale Trainingsbedingungen in Forchheim. Eine Gruppe begabter Nachwuchsspieler wurde von GM Michael Prusikin im Team trainiert, später hatte ich bei Michael auch Einzeltraining. Ich arbeite mit ihm noch immer zusammen“

Kreuzer: „Welchen Ratschlag würdest du einem Nachwuchsspieler erteilen, um sich bestmöglich zu entwickeln?“

Mons: „Natürlich sind Eifer und Fleiß die wichtigsten Zutaten für eine Verbesserung seiner Fähigkeiten.
Meine Trainer haben mir aber auch ziemlich früh beigebracht, dass ich kein Remisangebot annehmen soll. Als junger, sich entwickelnder Spieler sollte man stets versuchen, jede Partie auf Gewinn zu spielen.“

Kreuzer: „Vielen Dank für das Interview und noch viel Erfolg für die abschließende Runde.“

Mit eineinhalb Punkten Rückstand auf den souveränen Turniersieger Léon Mons folgten gleich fünf Spieler, noch vor den weiteren FIDE Titelträgern.

Dank der besseren Buchholzwertung errang Philipp Wenninger vom SC Erlangen den zweiten Platz im Turnier, vor dem Kelheimer Vereins-Vize Stephan Gießmann. Nach Prof. Martin Kreuzer erklomm somit auch in diesem Jahr wieder ein Kelheimer einen Platz auf dem Siegertreppchen.

Noch in den weiteren Preisrängen landeten punkt- und wertungsgleich Lukas Böttger vom TSV Haunstetten und Ferdinand Xiong vom SC Vaterstetten.

Erfreulich aus Kelheimer Sicht ist, dass der Ausrichterverein auch heuer wieder den Spezialpreis für den bestplatzierten Verein errang Stephan Gießmann (3.), Prof. Martin Kreuzer (17.), Constantin Blodig (21.) und Holger Seidenschwarz (27.) gewannen die Teamwertung für Kelheim.

Den Damenpreis gewann Kristin Braun (SC Forchheim), der Preis für den besten Senior ging an Zdenek Bartonicek (TSV Kirchenlaibach).

Bester Jugendlicher U18 im Klassement war Tobias Brunner (TSV Nittenau).

Die Sieger des 6.WWO, zusammen mit dem 1.Bürgermeister Horst Hartmann, Festkönigin Lena Pritschet, Sponsor Reinhard Listl, Hotel-Direktorin Janina Böcherer und dem BLSV-Kreisvorsitzenden Erich Schneider

Ein kleines Schach-Bonbon trug sich in der sechsten Runde zu. Zwei Tage vor dem Silvestertag gelang Holger Seidenschwarz gegen Konrad Bumes die folgende Schlussstellung mit Knalleffekt:

Position nach 21. … Dc7-d7 Wie setzt Weiß gewinnbringend fort?