Doppeltes „Finale Dahoam“ für den Schachklub Kelheim 1920

4er-Pokal- und Dähne-Pokal-Finale mit Kelheimer Beteiligung

Am 12.Juni 2016 steigt – quasi als Donnerschlag zum Abschluss einer überaus erfolgreichen Spielzeit als Ausrichter aller Bezirksentscheide – ein doppeltes „Finale Dahoam“ in Kelheim.

Parallel zum in Kelheim stattfindenden SVO-Kongress veranstaltet der Schachklub die beiden Final-Entscheide im Einzelpokal („Dähne-Pokal“) und im Mannschaftspokal („4er-Pokal“).

Am gestrigen Freitag musste Vorstand und Titelverteidiger Helmut Kreuzer im Halbfinale beim Regensburger Nachwuchsspieler Cedric Oberhofer antreten, der vor zwei Jahren als jüngster Spieler den Erwachsenen-Pokal errang.

„Es war eine sehr scharfe und positionell interessante Partie, in der beide Seiten auf Sieg spielten“, so der Kelheimer Vorstand. „Cedric spielt beständig aktives Schach, aber mein Game Plan ging am Ende auf“, so Kreuzer weiter. Kurz vor der Zeitkontrolle nach vier Stunden konnte sich der Kelheimer entscheidenden Materialvorteil und kurze Zeit später den vollen Punkt sichern.

Zum Showdown der beiden Top gesetzten Vereine im Schachverband Oberpfalz kommt es im Mannschafts-Wettbewerb.

„Nach unserem hart erkämpften Sieg in Schwandorf wartet nun die nominell stärkste Mannschaft mit der SG Post/Süd Regensburg auf uns“, so der 2.Vorsitzende des Vereins, Stephan Gießmann. „In der abgelaufenen Oberliga-Saison konnten wir ausgerechnet gegen den Domstädter 2.Bundesliga-Absteiger punkten“, so Gießmann weiter. „Warum soll uns ein solcher Coup nicht noch einmal gelingen, zumal wir ja ein Finale Dahoam spielen?“.

Spielbeginn für beide Pokal-Finale ist um 10 Uhr im Kelheimer Hotel Dormero.

Oberpfälzer Oldies ermitteln Meister in Kelheim

Titelverteidiger Heinrich Maurer gewinnt Oberpfälzer Schnellschach-Einzelmeisterschaft der Senioren

Am Sonntag, 22. Mai 2016, wurde im Dormero-Hotel in Kelheim die 5. Schnellschach-Einzelmeisterschaft der Senioren (über 60 Jahre) der Oberpfalz ausgetragen. Möglicherweise auf Grund des herrlichen Sommerwetters konnte der ausrichtende Verein SK Kelheim nur sechs wackere “Oldies“ begrüßen. An der Senioren-Blitzschach-Einzelmeisterschaft im Mai in Waldmünchen hatten noch 16 Senioren teilgenommen.

Klaus Frieser, Seniorenwart des Schachverbands der Oberpfalz, änderte auf Grund der Teilnehmerzahl den Austragungsmodus zu einem Rundenturnier „Jeder gegen Jeden“. Und die Auslosung ergab eine perfekte Dramaturgie: nach vier Runden mit jeweils 20 Minuten Bedenkzeit pro Partie für jeden Spieler trafen in der Schlussrunde die beiden verlustpunktfrei führenden Spieler zur Entscheidungspartie aufeinander! Nach hartem Kampf gelang es Heinrich Maurer vom Ausrichter SK Kelheim, sich gegen seinen Kontrahenten Wolfgang Hoffmann vom SC Erbendorf durchzusetzen und somit seinen Titel als Oberpfälzer Senioren-Einzelmeister im Schnellschach zu verteidigen. Den dritten Platz belegten punkt- und wertungsgleich Dr. Helmut Tautz (SK Kelheim), Helmut Beer (TSV Schwandorf) und Klaus Frieser (SK Kelheim), vor Dr. Lorenz Weinberger (SC Erbendorf). Die Nestoren- (über 75 Jahre) und Damenwertung konnte mangels Beteiligung leider nicht vergeben werden.

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Die Teilnehmer der diesjährigen Oberpfälzer Senioren Schnellschachmeisterschaft

Die Siegerehrung führten Seniorenwart Klaus Frieser und Turnierleiter Simon Pernpeintner durch. Heinrich Maurer nahm den vom Ausrichter gespendeten Siegerpokal in Empfang, alle anderen Teilnehmer erhielten Urkunden. Abschließend bedankte sich Frieser bei FIDE-Schiedsrichter Simon Pernpeintner für die reibungslose Durchführung des Turniers und freute sich mit den Teilnehmern, die die Heimfahrt früher als erwartet antreten konnten.

Zu Besuch bei den fränkischen Schweizern und den Fichtelmännern

Ein schlichtweg sensationeller Vereinsausflug 2016

Der diesjährige Vereinsausflug führte uns ins Jugendgästehaus Haidenaab bei Bayreuth, genau an der Nahtstelle zwischen Fränkischer Schweiz und Fichtelgebirge in reizvoller Landschaft gelegen.

Entstanden im Rahmen der Vereinsfreundschaft zwischen Kirchenlaibach und Kelheim, die sich über mehrere Wittelsbacher Open entwickelt hat, hatten wir die Gelegenheit, nach vielen tollen Jahren im Bayerischen Wald heuer den Vereinsausflug nach Oberfranken zu legen.

Das Haus in Haidenaab mit angrenzendem Zeltplatz stellte sich als perfekt für unsere Wünsche heraus: Sauber, gut ausgerüstet, und vor allem: wir hatten die gesamte Einrichtung für uns selbst und konnten uns nach Herzenslust ausbreiten! Mit Chefkoch Edi Jordan als Küchenmeister lösten wir mit viel Spaß und Freude die Eigenversorger-Thematik, zum Wohlgefallen und Geschmack aller.

Am Pfingst-Samstag stand als zentrale Vereinsaktivität der Besuch der Teufelshöhle in Pottenstein auf dem Programm, eine der bekanntesten Attraktionen der Fränkischen Schweiz.

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Besuch Teufelshöhle in Pottenstein – Haupthalle

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Ein früherer Bewohner der Teufelshöhle

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Gruppenfoto am Ausgang der Teufelhöhle

Zur Erholung der Kraxel-Strapazen zog es den Hauptteil der Gruppe anschließend ins Erlebnisbad Juramar, während andere, hartgesottenere Gruppen einen Rundwanderweg wählten, die Burg Pottenstein besichtigten oder ein paar Schleifen auf der Sommerrodelbahn drehten.

Traditionell winkte am Ende des Tages nach all den körperlichen Ertüchtigungen eine Grillfeier und natürlich ein langer Abend mit Spiel und Spaß.

Am Sonntag fuhr eine Gruppe nach Neuenmarkt ins Deutsche Dampflok Museum, um dort an einer der Sonderfahrten mit original Dampflokomotive-Zügen teilzunehmen, die jedes Jahr am Pfingstwochenende durchgeführt werden.

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Besuch des Deutschen Dampflok Museums und Fahrt mit einer historischen Dampflok

Ein anderer großer Teil machte sich auf den Weg nach Wunsiedel ins Felsen-Labyrinth, um dort über drei Stunden lang in spektakulärer Landschaft über Stock und Stein zu klettern.

Am Ende des Tages und quasi als Abschlussessen des Vereinsausflugs gab es am Sonntag Abend ein Schnitzel-, Pommes- und Salatessen im benachbarten Gasthof Scherm, wieder zurück in Haidenaab.

Abschlussessen

Schnitzel- und Pommesessen im Gasthof Scherm

Am Pfingstmontag war dann nach dem Frühstück leider schon wieder Schluss. Ein guter Teil der Vereinsausflügler hatte bei dem doch phasenweise kühlen Wind während dem Wochenende wohl das Bedürfnis, sich richtig einheizen zu lassen. Und was wäre da nicht geschickter als die Thermenwelt in Weiden anzusteuern?

„Ich freue mich riesig, dass uns auch unsere Freunde vor Ort besucht haben“, so Vorstand Helmut Kreuzer. „Der KJR-Vorsitzende Christian Porsch und unser Freund Werner Malzer haben beide bekräftigt, dass wir auch im nächsten Jahr gern gesehene Gäste wären. Das werden wir uns nicht nehmen lassen!“

In diesem Sinne auf einen hoffentlich ebenso erfreulichen und gelungenen Vereinsausflug 2017!

Kelheimer in Wunsiedel

In der Fichtelgebirgshalle in Wunsiedel spielten 265 Schachspieler aus 19 Nationen sieben Runden im Schweizer System. Nach einem sehr gelungenen Start mit 2/3 durfte Lena das restliche Turnier mit recht starken Gegner vorlieb nehmen. In den Runden 4 und 5 folgten zwei chancenreiche und gute Remisen. In den letzten beiden Runden musste sich Lena zwei 1900ern geschlagen geben. Mit 3 Punkten, gegen vergleichsweise gute Gegner, erreichte sie Platz 75 und ein DWZ Plus von 23 Punkten.

Ebenfalls im Amateurturnier spielte Florian. Erwartungsgemäß wurde er in den ersten drei Runden gegen starke Spieler gelost (2x 1600, 1x 1900). Gegen den ersten gleichstarken Gegner in der vierten Runde holte er auch gleich seinen ersten Zähler. Am dritten Wettkampftag in Runde 5 und 6 überzeugte Florian durch bedachtes Spielen und mit seinem Kampfgeist, wofür er auch mit einem weiteren Punkt belohnt wurde. Am Ende bedeuteten zwei Punkte Platz 105; aber der Zugewinn an Erfahrung fällt mehr ins Gewicht!

Tobias probierte sich im Meisterturnier und startete von Platz 135/142. Nach der Niederlage in Runde 1 folgten gleich zwei Remis gegen gute Gegner (ca. 2050). Im weiteren Turnier konnte er nur ein weiteres Remis erzielen und leider keinen von den stets stärkeren Spielern besiegen. Dennoch genügten die 1,5 Punkte um den Setzlistenplatz etwas zu verbessern. Das leichte DWZ-Minus von 33 Punkten ist verkraftbar, zudem Tobias auch eine neue Eröffnung ausprobiert hat und dabei etwas unsanft ausgekontert wurde.

Constantin schaffte in den ersten vier Runden 1,5 Punkte. In zwei Partien versuchte er sich an der Sizilianischen Eröffnung und erreichte beide Male eine gute Stellung, was er aber am Brett völlig anders bewertete. In den Runden 5 und 6 folgten recht souveräne 1,5 Punkte gegen etwas schwächere Gegner (ca. 1950). Die für das Turnierergebnis entscheidende Partie in der letzten Runde war hart umkämpft. Nachdem Constantin zusehen musste wie sein 15 jähriger Gegner mit 2250ELO seinen gesamten Damenflügel abräumte, formierte er alle verbleibenden Figuren für einen letzten Königsangriff. Die Mattdrohungen zwangen den Gegner schließlich zu einem Dauerschach. Die Stellung kurz vor Schluss:
Blodig-Schmidek
Wer findet den Weißen Gewinnzug, den er am Brett verpasst hat? (ist aber auch nicht einfach). Mit 3,5 Punkten erreichte Constantin seinen Setzlistenplatz 83 und ein leichtes DWZ-Minus von 12 Punkten.

Alles in allem gab es keine Enttäuschungen und keine Überragenden Ergebnisse in Wunsiedel. Aber gelernt haben wir alle eine Menge; es waren ja vor allem 7x 4h Training!

Weitere Ergebnisse findet ihr hier:
Meisterturnier
Amateurturnier

Übungsleiterkurs in Kelheim

Hallo Schachfreunde,

ich darf euch dieses Jahr zum Übungsleiterkurs nach Kelheim herzlich einladen. Die vier Wochenenden finden in unserem Spiellokal, dem DORMERO Hotel Kelheim, statt. Die Termine der einzelnen Module sind (jeweils mit Links zur Ausschreibung):

Die einzelnen Module sind unter verschiedenen Übungsleiterlehrgängen austauschbar. Deshalb ist es auch möglich, dieses Jahr zwei Wochenenden wahrzunehmen und nächstes Jahr wieder zwei, wenn Ihr nicht an allen Terminen Zeit habt.

Die Prüfung findet dieses Jahr voraussichtlich am 16.07.2016 statt.

Als Voraussetzung damit die Lizenz ausgestellt werden kann müsst ihr mitbringen:

  • gültige Turnierleiter- oder Schiedsrichterlizenz
  • Erste Hilfe Kurs nicht älter als zwei Jahre (Kurs mit 9UE genügt)

Am Kurs könnt Ihr teilnehmen, wenn Ihr älter als 16 Jahre seid. Zum Beantragen der Lizenz, nach dem Kurs, braucht man den Schiedsrichterschein und den Erste Hilfe Kurs.

Weitere Informationen zu den Regularien findet Ihr auf der Seite des BSB.

Ich freue mich, wenn ich euch in Kelheim begrüßen darf.

Schöne Grüße
Constantin Blodig

Schachklub Kelheim 1920 mit gelungenem Saison-Ausklang

„Zweite“ wird Vizemeister in der Oberpfalzliga / „Erste“ steigt aus der Bayerischen Oberliga wieder ab

Am heutigen Sonntag wurde für die ersten vier Mannschaften des Vereins die letzte Runde der laufenden Saison gespielt. Mit einer 3:5-Heimniederlage gegen starke Gäste von der SG Pang/Rosenheim verabschiedete sich die „Erste“ aus der Bayerischen Oberliga. „Insgesamt waren wir als Liga-Neuling und von den Leistungszahlen klarer Underdog in dieser Spielzeit“, so Team-Kapitän Helmut Kreuzer, „insofern war der Abstieg ein realistisches Szenario. Insgesamt sind wir mit unserem Auftreten aber zufrieden, wir waren gar nicht so weit weg von den vermeintlich viel stärkeren Teams.“ Am Ende fehlte im einen oder anderen Kampf dann wohl auch ein wenig das notwendige Quäntchen Glück, um das ambitionierte Ziel Klassenerhalt zu erreichen.

Sehr erfreulich war der Schlussspurt der Kelheimer „Zweiten“ in der Oberpfalzliga. Nach einem holprigen Saisonstart zeigte Kelheim 2 eine solide und beständige zweite Saison-Halbzeit und errang nach dem heutigen 4,5:3,5-Heimerfolg gegen Furth i.W. verdient die Vizemeisterschaft. „Klar sind wir mit dem Endstand als Vizemeister sehr zufrieden“, so Team-Kapitän Dr. Reinhard Grafl, „wenngleich man in Anbetracht des starken Finish natürlich dem verkorksten Saison-Start etwas hinterher trauert“.

Ebenso erfreulich war das Abschneiden von Kelheim 3 und 4 in der Bezirksliga Süd, die mit Rang 5 und 6 im soliden Mittelfeld landeten. „Insbesondere die vierte Mannschaft als zweimaliger Meister und Aufsteiger aus den beiden Vorjahren hat sich glänzend in der Höhenluft der Bezirksliga geschlagen“, so Kapitän Max Rösch. „Mit dem heutigen 4,5:3,5-Erfolg zu Hause gegen Bavaria Regensburg 4 haben wir nochmals ein richtiges Ausrufezeichen gesetzt“.

Sein Amtskollege Thomas Karl von Kelheim 3 zeigte sich nicht weniger zufrieden mit der zu Ende gegangenen Saison, für den „mit dem guten Mittelfeldplatz von Kelheim 3 und dem tollen Zusammenhalt in unserer Mannschaft alle Ziele erreicht wurden“. Das abschließende 4:4 gegen Kareth-Lappersdorf 3 war leistungsgerecht und für Kelheim 3 ein gelungener Ausklang der Saison.

 

Zwischenbericht zur BJEM 2016

DSCN1089Am Sonntag machten sich unsere Delegation für die Bayerische Meisterschaft auf nach Bad Kissingen. In der U16 hält Tobias Schindler unsere Fahnen hoch, in der U18 startet Cornelius Mühlich. Auch für die Offene U25 Meisterschaft konnten wir unseren Nachwuchsspieler Maxim Usik begeistern. Nach einem ausgiebigen Thermenbesuch und einigen Vorbereitungen starteten pünktlich am Montag um 14:30 die Uhren.

Tobias konnte gleich seine erste Partie für sich entscheiden. In der zweiten Runde gelang ihm auch noch der Sieg gegen einen der Favoriten. Nun stand er also mit 2 Punkten da und musste in Runde 3 gegen den erst gesetzten Ovsepyan Arshak spielen. Nach einer turbulenten Partie hatte Tobias hier aber nicht das nötige Glück um das verdiente Remis einzusammeln. Nach der unglücklichen Niederlage ging es nun gegen Zarko Vuckovic ebenfalls einer der Favoriten hier erspielte Tobias sich ein Remis. Heute geht es nun gegen Markus Sendner.

Cornelius spielte wie Tobias gleich in der ersten Runde gegen einen Oberpfälzer Konkurrenten gegen Michael Wild kam er leider nicht über ein Remis hinaus. In Runde 2 ging es gegen Benjamin Zerr hier konnte Cornelius den Sieg davontragen. In der 3 Runde bekam es Cornelius mit Eric Gabler zutun der schon in Top 5 gesetzt ist. Trotz einer guten Partie hatte er leider das nachsehen. In Runde 4 hieß der Gegner Henrik Fesl. Nach einer spannenden Partie fand Cornelius leider im Endspiel nicht die richtige Abwicklung wodurch nur ein Remis raussprang. Jetzt in Runde 5 kämpft er gegen Alexander Erdeni Reiß.

Maxim starte in der stark besetzten offenen U25 in der 1 Runde bekam er es gleich mit Vitalia Khamenya die schon mehrere Male auf der deutschen Meisterschaft aktiv war. Hier hatte er leider das Nachsehen. Da die U25 eine ungerade Teilnehmerzahl hatte bekam er in der 2 Runde spielfrei. In Runde 3 ging es dann nach einem ausgiebigen Trainingsvormittag gegen Ludwig Kern. Er spielte eine gute Partie leider wurde er am Schluss zu gierig und musste seine Dame geben. In der 4ten Runde ging es dann gegen den 2ten Kern im Turnier. Hier konnte er nach einen interessanten Partie einen halben Punkt mitnehmen.

Auch beim Rahmenprogramm waren unsere Jugendlichen fleißig dabei. Am freien Mittwochnachmittag machten sich die Kelheimer nochmal auf in die Therme. Nun wird frisch erholt wieder angegriffen. Wir sind gespannt wie es noch weitergeht.

Hier gehts zum Turnier
Hier gibts Fotos aus Bad Kissingen.

Der Schachklub Kelheim feiert das „Triple-Double“

Stephan Gießmann und Lena Antczak sind souveräne neue Oberpfalzmeister

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Die Oberpfalzmeister 2016

Am Ende war das „Finale dahoam“ ein totaler Triumph für den Schachklub Kelheim 1920 e.V.:

Am Dienstag endete im Kelheimer Hotel Dormero die diesjährige Oberpfalzmeisterschaft der Erwachsenen. Seit Samstag Morgen hatten 99 Spieler aus dem Bezirksverband in drei Meisterklassen und in acht Runden die Champions ermittelt. Und nicht nur als Veranstalter zog Vorstand Helmut Kreuzer eine sehr positive Bilanz. „Wir haben viel Lob erhalten, dass es eine schöne und tadellos organisierte Meisterschaft war. Unser Schiri Simon Pernpeintner hat alles reibungslos geleitet“, so Kreuzer.

In der Meisterklasse 1 setzte sich der Kelheimer 1.Jugendleiter Stephan Gießmann von Anfang an an die Spitze des Teilnehmerfeldes. „In der ersten Partie hatte ich einen kleinen Wackler, da kam ich in Bedrängnis“, so „Giesi“, „aber mit dem Rest meiner Partien bin ich auch spielerisch sehr zufrieden“. Kein Wunder, baute der Kelheimer Nachwuchs-Coach doch beharrlich seinen Vorsprung aus und wurde am Ende mit einem ganzen Punkt Vorsprung Oberpfalzmeister.

Nach dem Gewinn des Blitz-Einzel- und des Schnellschach-Einzel-Titels machte Gießmann mit seinem Erfolg sein persönliches „Triple“ in dieser Spielzeit perfekt.

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Der strahlende Gewinner Stephan Gießmann

Sein hartnäckigster Verfolger im Wettkampf kommt ebenfalls aus Kelheim. Max Eibl unterlag zwar in einer spannenden Partie im direkten Duell gegen Gießmann, ließ sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und wurde am Ende Vizemeister. „Natürlich will man als Sportler immer gewinnen, aber ich bin mit dem zweiten Rang zufrieden“, so Eibl, der sich durch seinen Erfolg ebenfalls direkt für die Bayerische Meisterschaft qualifiziert hat.

Komplettiert wurde der Kelheimer Triumph durch den dritten Spieler der ersten Bayernliga-Mannschaft im Wettbewerb, Max Fuhrmann. Fuhrmann musste zu Beginn zwei Mal Rückschläge einstecken und fiel immer wieder zurück. Doch Fuhrmann blieb konzentriert und konnte sich am Ende dank eines starken Finish und der besseren Wertung sogar noch auf Platz drei hoch kämpfen.

„Drei Kelheimer auf dem Siegertreppchen, jetzt ist es das Triple-Double“, so Max Fuhrmann jubelnd.

Die Damen-Konkurrenz konnte die Kelheimer Jugendtrainerin Lena Antczak für sich entscheiden. Sie war in der Meisterklasse 2 angetreten und erzielte dort als stärkste Kelheimerin 3,5 Punkte. „Klar ist es toll, Oberpfalzmeisterin zu werden“, so eine strahlende Antczak, „aber mehr Punkte wären drin gewesen. Das hebe ich mir dann für das nächste Jahr auf“.

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Die Kelheimer Champions Lena Antczak, Stephan Gießmann, Max Eibl und Max Fuhrmann, zusammen mit den beiden Nationalen Schiedsrichtern Simon Pernpeintner und Ralf Käck

Wesentlich knapper ging es in der Meisterklasse 2 zu, in der sich am Ende Martin Stark von den SF Luhe/Wildenau mit sechs Zählern durchsetzte. Vizemeister wurde Martin Grasser (RT Regensburg) vor Gerhard Wiesgickl (SG Siemens Amberg).

In der Meisterklasse 3 gab bei fünf punktgleichen Spielern die Buchholzwertung, bei der die erzielten Punkte der Gegner addiert werden, den Ausschlag. Den Titel holte sich hier Sergey Pavlov von RT Regensburg vor Jan Heipeck vom ASV Burglengenfeld und Raphael Landstorfer vom TSV Kareth-Lappersdorf. Bester Kelheimer war in dieser Spielgruppe Moritz Kastler mit 4 Zählern.

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Stephan Gießmann mit besten Chancen aufs „Triple“

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Stephan „Giesi“ Gießmann führt die M1 nach sechs Runden an

Der Kelheimer 1.Jugendleiter Stephan Gießmann ist nach sechs gespielten Runden der diesjährigen Oberpfalzmeisterschaft der Topfavorit auf den Titelgewinn. Mit 5 Zählern aus den bisherigen Spielen hat sich „Giesi“ zwei Runden vor Ende einen komfortablen 1-Punkte-Vorsprung erarbeitet. „Alle meine Partien waren bisher ein harter Kampf mit völlig offenem Ausgang“, so der Kelheimer Jugendleiter. Eine Schlüsselpartie war dabei das Match gegen seinen Vereinskameraden Max Eibl, der ihn beim Wittelsbacher Open noch besiegt hatte. Doch dieses Mal behielt Gießmann im wilden Kampfgetümmel der Zeitnot die Oberhand und triumphierte. Gießmann hat nach seinen souveränen Erfolgen im Schnellschach und im Blitzschach ausgezeichnete Chancen, sich den dritten Titel der Saison als Oberpfalzmeister und somit das „Triple“ zu holen.

Der schärfste Verfolger mit einem Zähler Rückstand ist Max Eibl, punktgleich mit Lennart Uphoff (FC Mintraching) und Alt-Präsident Max Riedl vom SC Furth/Waldmünchen.

Mit Max Fuhrmann auf dem momentanen Rang 7 hat ein weiterer Kelheimer Spieler hervorragende Chancen auf einen Platz auf dem Siegertreppchen.

Ein Wertungsklasse tiefer in der Meisterklasse 2 liegen drei Spieler nach sechs Runden mit 4,5 Punkten in Front: Martin Stark (SF Luhe-Wildenau), Helmut Blank (Bavaria Regensburg) und Gerhard Wiesgickl (SG Amberg). Bester Kelheimer in dieser Gruppe ist Wolfgang Klarl mit dem 18.Rang.

Die M3 schließlich wird von Heinrich Middendorf (SC Weiden) mit 5 Punkten angeführt. Bester Kelheimer ist momentan Nachwuchsspieler Moritz Kastler mit 3 Zählern.

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Eine der wenigen Damen im Teilnehmerfeld: Laura-Maria Baumgärtel vom SK Schwandorf