Großer Heimkampf in Kelheim

Am Sonntag, den  25. 07. 2015, trafen vier Kelheimer Mannschaften im Wittelsbacher Hof auf starke Konkurrenten.
Gegen Kareth 1 am Sonntag hatte die erste Mannaschaft eigentlich keinen schlechten Kampf, aber am Ende fehlte ein wenig das Quäntchen Glück, dass man bei einem Kampf auf Augenhöhe eigentlich braucht. Nach der Eröffnung war eigentlich nur Heinrich Maurer in Bedrängnis, die anderen Partien standen recht gut.. Klaus Frieser hatte nach der Eröffnung eine aussichtsreiche Stellung erreicht, übersah dann aber einen taktischen Schlag und geriet entscheidend ins Hintertreffen. Vorstand Helmut Kreuzer hatte in der Vorausberechnung in einer positionell schwierigen Stellung einen Abwehrzug nicht eingeplant und geriet damit auch in Rückstand. Mit der Niederlage von Heinrich und von Stephan Gießmann war der Kampf 3-5 gelaufen.
Helmut Kreuzer sag selbst: „Die Art und Weise unseres Kampfes war durchaus geeignet, für den weiteren Verlauf der Saison hoffnungsvoll zu bleiben, dass es mit dem sehr großen Ziel Klassenerhalt klappt.“
Beim Großheimkampf musste die 2. Mannschaft gegen Kareth – Lappersdorf 2 ran. Nach gutem Start mit einem Sieg von Eva Engl folgte ein Remis von Manfred Renner. Leider schwang der Vorteil nach 2 Niederlagen um. Hans-Dieter Steibl gewann an Brett 1 souverän gegen einen FM.

Zwischenstand: 2,5-3-5. Martin Blodig konnte ein sehr wackliges Turmendspiel durch konsequentes Vorgehen Remis halten. Nachdem Mannschaftsführer Sebastian Arnold  nach ganzen 6 Stunden nur ein Remis erreichte, war die knappe Niederlage 3,5-4,5 besiegelt. Arnold ist nicht entmutigt:  „Nach der Niederlage in Weiden hat die Mannschaft heute viel Kampfgeist gezeigt, letztendlich fehlte nur ein kleines Bisschen Glück.“

Das selbe Ergebnis musste leider auch die Dritte teilen. Gegen den DJK Regensburg Nord geriet die Mannschaft früh in einen 3,5 zu 1,5- Rückstand. Alle verbleibenden Bretter hätten nun siegreich sein müssen. Geduldig sicherte sich Florian Bartmann in einem gleichen Spiel einen entscheidenden Vorteil, den er erst nach mehreren Stunden zum wohlverdienten Sieg verwertete. Auch das Nachwuchstalent Cornelius Mühlich zeigte Ausdauer: Wie eine Schildkröte wartete er darauf, dass sein Gegner einen Fehler macht, und als es soweit war, schnappte er zu und gewann eine Figur und die Partie. Dass es dann leztendendes nicht reichte, enttäuscht den Mannschaftsführer Thomas Karl, doch bleibt er zuversichtlich: „Es besteht keine Chance, dass wir absteigen, und um den Aufstieg kämpfen wir auch noch mit!“

Von einem frühen Rückstand ließ sich die vierte Mannschaft gegen Kareth – Lappersdorf III nicht auffhalten: FIDE – Schiedsrichter Ralf Käck gewann souverän am zweiten Brett, genauso wie Nachwuchsspieler Julian Fritsch, und Florim Haxija, der seinen 200 Punkte stärkeren Gegner geschickt ausspielte. Besonders sehenswert war der Kampf von Christine Grafl an 3: In einer umkämpften Stellung schafft sie es, ihren eigenen König über das halbe Brett hinweg zu verteidigen und gleichzeitig den feindlichen Machthaber hinter seinen eigenen Bauern einzudrängen und Schachmatt zu setzen. Der 3-5 – Sieg war wohlverdient und hilft der Aufstiegsmannschaft, in der Liga Fuß zu fassen.

 

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